Jens Gerlach


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Gran Canaria und Lanzarote im November 2021

Im Herbst 2021 wollten wir noch ein bisschen den Sommer verlängern und irgendwohin in die Sonne reisen. Weil wir aber nicht wussten, wie es im Herbst mit Corona weiter geht, wollten wir auch in Europa bleiben. Also fiel unsere Wahl folgerichtig auf die Kanarischen Inseln. Auf Teneriffa waren wir schon, weshalb wir uns für Gran Canaria und Lanzarote entschieden haben.

Auf Gran Canaria hatten wir das Hotel Suites & Villas by Dunas in Maspalomas gebucht. Unser kleiner Bungalow war recht OK, aber das Hotel insgesamt war sehr lebhaft. Vor dem Frühstück wurden schon die Liegen reserviert und tagsüber dröhnte am Pool Disco-Music. Also nichts wie weg!
Das war aber auch gut so, denn die Insel hat landschaftlich einiges zu bieten. Auf jeden Fall muss man zum Roque Nublo wandern. Man sollte rechtzeitig dort sein, denn der Parkplatz am Beginn der Wanderpfades ist nicht sehr groß. 
Anschließend geht es weiter auf den höchsten Berg der Insel, dem Pico de las Nieves. Dort sollte man unbedingt dem kleinen Pfad, der links unterhalb des Parkplatzes führt, etwa 10 min. folgen, um dem Roque Nublo durch das kleine „Felsenfenster“ zu sehen.

 Eine sehr schöne Wanderung führt auch zum Ventana del Nublo. Die Landschaft hier erinnert doch an den Arches Nationalpark in den USA. Der Wanderweg Camino Ventana del Nublo beginnt an einem kleinen Campingplatz an der Straße GC-400. Nach etwa einer Stunde wird man mit einem sehr schönen Ausblick belohnt.

 Den Besuch der bunten Felsen Los Azulejos De Veneguera kann man gut mit dem Besuch des kleinen Ortes Mogan verbinden. Der Hafen hier ist sehr schön,man kann gemütlich durch die Gassen bummeln oder im Cafe sitzen. Ganz im Gegensatz zu Maspalomas, denn dort gibt es nichts anzusehen. Hier ist eine Bettenburg an die andere gebaut und mit Mauern uns Zäunen abgegrenzt, eigentlich hässlich. Das einzige, was man in Maspalomas sehen muss, sind die Dünen. Diese riesigen Wanderdünen sind wirklich sehr schön. Und wer einmal komplett durch die Dünen wandern will, sollte auch etwas Zeit mitbringen.

Einen Tag sind wir noch zum Mirador del Balcón gefahren. Von Maspalomas aus geht es dabei einmal quer über die Insel. Hierbei sollte man nicht unbedingt Google Maps folgen! Wir sind den kürzesten Weg, aber auf sehr schmalen und kurvenreichen Straßen quer durch die Berge gefahren. Der Weg war schön, aber ich war froh, dass wenig Gegenverkehr war!



Das war auch schon eine Woche Gran Canaria und weiter ging´s nach Lanzarote.
Hier hatten wir uns die El Guarapo Apartaments in Costa Teguise ausgesucht. Das war das ganze Gegenteil zu Maspalomas: Eine sehr schöne ruhige Ferienwohnung mit Pool und Frühstück.
Auch hier hatten wir ein Auto und haben die Insel bereist.
Interessant ist auf jeden Fall der Parque Natural de los Volcanes. Bis zum Besucherzentrum darf man mit eigenem Auto fahren, dann ist Schluss. Durch den Park selbst wird man per Bus gefahren. Es lohnt sich aber trotzdem.

Wir sind noch weiter zum Charco Verde, dem grünen See gefahren.

Insgesamt ist Lanzarote einen vom Vulkanismus geprägte und sehr trockene Insel.
Auf einen Vulkan, nämlich den Volcano La Corona, sind wir hochgestiegen. Dauert so gut eine Stunde. Je nach belieben kann man dort oben ein Stück oder einmal ganz um den Kraterrand wandern. Uns hat ein Stück gereicht.

Schön ist auch der Blick auf die Nachbarinsel La Graciosa vom Mirador del Río unweit vom Vulkan. Auch nicht weit von diesem Vulkan entfernt gibt es Höhlen, die durch Lavatunnel entstanden sind. Die Cueva de los Verdes ist eine natürliche Höhle, die man geführt besuchen kann, die Jameos del Agua dagegen wurde von dem einheimischen Künstler César Manrique umgestaltet. Der Kunst von César Manrique kann man sich auf der Insel praktisch nicht entziehen. Sie steht überall, an jeder Straßenkreuzung.

Einen Badetag haben wir noch am Playa Caleton Blanco eingelegt. Der wurde uns praktisch als Geheimtipp empfohlen und war mit seinem klares Wasser und weißem Sandstrand mit Vulkangestein wirklich sehr schön.

Das war´s auch schon. Beide Inseln sind durchaus eine Reise wert und in einer Woche pro Insel hat man das wichtigste gesehen.



Und noch mehr Bilder von unseren Reisen gibt´s hier.